| Die Gründung des Rotary Club Friedberg in Bayern |
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An einem Septembertag des Jahres 2001 trafen sich in der Lobby des Hotels „Drei Mohren“ in Augsburg drei Herren um zu beratschlagen, ob und ggf. wo in der Region Augsburg ein neuer – vierter – Rotary Club gegründet werden könnte.
Auf fruchtbaren Boden, zunächst in der Diskussion und später auch auf Distriktsebene, fiel der Vorschlag, den neuen Club – unabhängig von der schwäbischen Bezirkshauptstadt Augsburg – im ca. 10 km entfernten Friedberg ins Leben zu rufen Die Begründung war überzeugend: Friedberg hat eine eigene – altbayerische – Identität, der Lech bildet die ethnische Grenze zwischen Bayern und Schwaben und genügend „rotarisches Potential“, d.h. geeignete Persönlichkeiten für eine Clubgründung, waren und sind in der ca. 30 000 Einwohner zählenden „Herzogstadt am Lechrain“ ebenfalls vorhanden. Hinzu kommt als Einzugsgebiet noch der südliche Landkreis Aichach-Friedberg mit den Orten Mering und Kissing, im dem nochmals 30 000 Menschen beheimatet sind. Als Gründungsbeauftragter für den neuen Club wurde Past Präsident Helmut Glück nominiert, nachdem Vorschlag und Begründung für die Wahl des Standortes von ihm kamen. Die eigentliche Gründung ging dann zügig vonstatten.. Der RC Augsburg übernahm die Patenschaft und innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit konnten zunächst ca. 25 renommierte Persönlichkeiten - darunter auch 5 Damen - für die rotarische Idee und die Neugründung gewonnen werden. Der Club erhielt den Namen „Rotary Club Friedberg in Bayern“ und am 4. Juni 2002 wurde unter der Leitung des Gründungsbeauftragten und des Gründungspräsidenten Prof. Dr. Eberhard Hilbich, der bereits Rotarier war, das konstituierende Meeting abgehalten. Bereits 3 Wochen später, am 25. Juni 2002, erhielt der Club die Charter und war damit in die weltweite Gemeinschaft von Rotary International aufgenommen. Den Höhepunkt und Abschluss der Gründungsaktivitäten bildete eine beeindruckende Charterfeier im Arkadenhof des Schlosses zu Friedberg mit der Festrede des Augsburger Weihbischofs Dr. Dr. Anton Losinger und der Übergabe eines „Smart“-Automobils als Spende an die Sozialstation Friedberg. |